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Unsere Reise - Ukraine 2001 Alle Jahre im Spätherbst und Winter werden auch von uns diverse Kataloge gewälzt und über dAas nächste Reiseziel diskutiert. Nicht anders war es 2000/2001 und am Ende entschieden wir uns für eine Flußkreuzfahrt auf dem Dnjepr unter dem Titel “Höhepunkte der Ukraine” .
Am 27.5.2001 starteten wir dann vom Flugplatz Berlin-Schönefeld und flogen in die Hauptstadt der Ukraine nach Kiew. Dort wurden wir bereits erwartet, Passagiere sowie Gepäck wurde in einen wartenden Bus geladen und dann begann die 40 min. Fahrt zum Schiff, der” General Watutin”. Rasch eingecheckt und schon erwartete uns im Restaurant das Abendessen.Es war ein langer Tag, also nur schnell die Koffer ausgepackt und ab in die Betten. 28.5. erst nach dem Frühstück kommen wir dazu unser Schiff näher in Augenschein zu nehmen.Die “General Watutin” wurde in Boizenburg an der Elbe gebaut, sie ist 129m lang, 16,7m breit, hat einen Tiefgang von 2,9m, für mögliche 280 Passagiere hat sie 80 Besatzungsmitglieder.An der Pier lagen wir als 2. von 3 Schiffen, d.h. wir durchquerten beim Landgang eines der Schwesternschiffe. Nach dem Frühstück, erwarteten uns 5 Busse – in soviele Gruppen hatte man die Passagiere aufgeteilt u. jeder eine nette deutschsprechende Reiseleiterin zu geordnet, sie werden uns nun auf der gesamten Reise begleiten. Unsere 1. Stadtrundfahrt in Kiew zeigte uns die Schönheit der 1000 jähr. Stadt mit ihren vielen Denkmälern und herrliche Kirchen. Nicht alle besichtigten wir auch innen, aber die wunderschöne “Michaels-Kathedrale” mit ihren vergoldeten Kuppeln (außen in einem schönen Blau mit viel Gold u. schönen Bildern) sowie die berühmte Sophien- Kathedrale.Nach dem Mittagessen auf unseren Schiff fuhren wir dann durch die Stadt zum “Pescherski - Klosterkomplex” , ich beschränkte mich auf die Besichtigung von außen, aber mein lieber Mann ging auch mit ins Höhlenkloster, hier leben auch heute noch Mönche.Diesen anstrengenden Besichtigungstag beenden wir beim Folkloreprogamm des “Ensembles Gorlitza”, inzwischen gehen die rechts u. links liegenden Schiff auf großen Fahrt den Dnjepr abwärts Richtung “Schwarzes Meer” wir werden morgen Abend ebenfalls die Fahrt antreten. |
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30.5. nun befinden auch wir uns auf der Fahrt den Dnjepr abwärts, vor uns liegen erst einmal ca. 1250 km bis Sewastopol auf der Krim, wir müssen dabei einen Höhenunterschied von 103m bis zum Schwarzen Meer überwinden, dies mit Hilfe von 5 unterschiedlich großer Schleusen. Anmerken möchte ich noch, der Dnjepr ist nach Wolga und Donau der 3. größte Fluß Europas. 1.6. G e g e n 4 ° ° h p assieren wir die letzte Schleuse vor dem Schwarzen Meer und legen in Cherson an. Hier steigen alle Passagiere in 3 kleinere Schiffe um und dann geht die Fahrt durch das Dnjeprdelta zu einer Fischerinsel. Hier wurden wir von Kindern und auch älteren Menschen sehr herzlich willkommen geheißen. Von einigen Familien wurden wir alle mit ganz landes-typischen Speisen und Getränken bewirtet.Zum Mittagessen waren wir wieder an Bord der “General Watutin”. Nachmittag und Abend wurden die angebotenen Bordprogramme besucht. Nach erreichen des Schwarzen Meeres war unser nächster Zielhafen “Sewastopol” auf der Krim. Vom Lotsen in Empfang genommen und sicher in den Hafen gebracht wurden wir hier von einer Militärkapelle begrüßt. 2.6. Da morgen Pfingsten ist gehe ich heute zum Bordfriseur und lasse mich hübsch machen. Am Nachmittag gehts zur Stadtrundfahrt, dabei besuchen wir auch die antike Stadt “Chersones” sie ist der Ursprung des heutigen Sewastopol |
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3.6. Bereits um 8°°h besteigen wir heute den Bus und dann geht die Fahrt entlang der Küste nach “Jalta”, vorher besichtigen wir den “Livadija-Palast” einen früheren Sommersitz des letzten Zaren, später dann zur Zeit der Sowjetunion ein Sanatorium. Bekannter aber als Tagungsort der “Jalta – Konferenz” von 1945. Am Abend ein neuer Höhepunkt – die Passagiere machen einen gemeinsamen Abendspaziergang zum ehemaligen Kulturpalast u. erleben hier eine Show des weltberühmten Ensembles der Schwarzmeerflotte. Den schönen Abend lassen wir in der Bordbar “Odessa” ausklingen. 4.6. Als weiterer Ausflug für Interressierte fand heute eine Busfahrt ins Landesinnere zu einem ehemaligen Chanspalast “Bachtschissaray” statt. Bekannt durch das Poem von Puschkin sowie das Ballett “Die Fontäne von Bachtschissaray”. Wir waren vor Jahren schon einmal dort u. so bleiben wir und bummeln dafür durch Sewastopol und trinken am Strand einen auch hier bekannten “Cappuccino” 5.6. Unser heutiger Zielhafen ist “Odessa” , wir erreichen ihn nach einer stürmischen Nacht und legen um 9°°h im Hafen an. Direkt gegenüber vom Schiff befindet sich die berühmte “Potemkin-Treppe”. Selbstverständlich machen wir auch in Odessa eine ausführliche Stadtrundfahrt und stellen fest, dass uns die Stadt sehr gefällt. Um 16°°h erwartet uns die Crew auf dem Sonnendeck und überraschte uns mit einem Picknick, die Sonne fehlte auch nicht, auch nicht die gute Laune. Am Abend wurde sich besonders fein gemacht, denn Opernfreunde konnten das wunderschöne Opernhaus besuchen und die Oper “Carmen” genießen. Unser Aufenthalt in Odessa ist leider sehr kurz, bereits am Vormittag legen wir wieder ab, es geht wieder in die Dnjepr-Mündung und dann Flußaufwärts bis Kiew, ca. 990km. Der Tag an Bord ist gut zum Ausruhen und andererseits gibts auch wieder ein reichhaltiges Bordprogramm. 7.6. Auf unserer Rückreise haben wir auch diesmal die 5 Schleusen zu passieren, was eine will- kommene Ablenkung ist. Heute legen wir nun in Dnjepopetrowsk an – der Stadt in der ehenmals Raketen entwickelt und gebaut wurden. Neben der Stadtrundfahrt fand auch ein Besuch des Raketenmuseums statt, dies besonders interressant für alle Männer. 8.6. Wir erreichen Krementschuk u. alle Neugierigen haben die Möglichkeit mit in eine ehemalige Kolchose zu fahren und sich über das Leben dort zu informieren. 9.6. Heute ist der letzte Tag an Bord, wir legen in Kanew an und wer möchte kann sich das Tschewtschenko - Museum ansehen. Zur Erklärung - Taras Tschewtschenko war ein ukrainischer Nationaldichter. Am Nachmittag bekam das Schiff Besuch. Von wem? Von “Neptun mit Hofstaat”, ein lustiges Programm von Passagieren für Passagiere.
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Leider mußten wir nun auch unsere Koffer wieder packen, am Abend gabs das „Käptens-Dinner“ und die letzte Nacht an Bord.
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